
Zürich
Sprachen lernen und erleben


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Timon verbrachte das Schuljahr 2007/08 in Ohio, USA
Ich habe neun Monate in Cambridge/Ohio verbracht und habe an dortiger High School graduiert. In dieser Zeit habe ich viele Menschen kennen gelernt, Englisch gelernt und sehr viele Erfahrungen gesammelt, gute wie schlechte, die ich ohne diese Programm nie gemacht hätte.
Einige Klischees über den Durchschnittsamerikaner (also Einwohner der USA) sind sicher wahr, aber es ist unvergleichlich, aus erster Hand einen anderen Lebensstil und die Unterschiede der Kultur mitzuerleben. Ein kleiner Appell an alle, die planen, ein solches Auslandsjahr zu machen: Wenn ihr der Meinung seid, dass ihr es zehn Monate aushaltet von Eurer Familie, Eurem Zuhause und Euren Freunden getrennt zu sein, was wirklich hart ist, macht Euch keine Illusionen, dann macht es.
Meine Familie war sehr in ihrer Kirchengemeinde engagiert und auch sehr christlich gesinnt, was in den USA sehr häufig ist und ein grosser Teil der amerikanischen Mittelklasse, die wahrscheinlich die grösste Menge der Austauschschüler aufnimmt, ist in einer der geschätzten 1000 (Übertreibung, aber es kam mir so vor) protestantischen Kirchen und besucht den Gottesdienst. Mein Gastvater war sogar der Direktor des Kirchenchors, was mir zu Gute kam, da ich schon in meiner Schule den Schulchor besucht habe. Ich habe in der Kirche im Kirchenchor gesungen, was den Gottesdienst erträglicher machte, denn das war ich aus Deutschland nicht gewohnt. Ich habe drei Solos gesungen, zwei mit Gitarrenbegleitung und damit habe ich meine Gasteltern wahrscheinlich die grösste Freude gemacht.
Im Prinzip kann ich einen guten Tipp geben:
Seht Euch an, was es zu sehen gibt und hört Euch an, was die Leute Euch so erzählen, denn Ihr könntet wirkliche Überraschungen überleben. Urteilt nicht zu schnell über die Dinge, die Ihr seht und hört und haltet Eure Kritik zurück, denn durch die Höflichkeit, die man in der Öffentlichkeit zeigen sollte, könntet ihr unhöflich erscheinen, auch wenn das in Deutschland niemand so auslegen würde. Das soll aber nicht heissen, dass Ihr Eure Meinung nicht sagen sollt. Mach Euch einfach klar, dass die obligatorische Höflichkeit, sehr vieles, was Ihr macht, anders ausgelegt wird als in Deutschland.
Timon
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| Ian Cryer | High School-Programm |
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