
Zürich
Sprachen lernen und erleben


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| Anne bei ihrer Graduation, am Geburtstag und beim Basketball |
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Anne verbrachte das Schuljahr 2005/06 in Oregon, USA (anne-budde@web.de)
Ich habe ein Jahr in den USA in Oregon direkt am Meer verbracht. Zuerst in einer Familie mit 4 Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren in Warrenton. Ich habe einmal meine Familie wechseln müssen, dazu komme ich aber noch. Danach lebte ich in Astoria, in einer Familie mit zwei Jungs im Alter von 9 und 13 Jahren. Ich brauchte die Schule nicht zu wechseln.
Als ich in den USA ankam war ich nervös, in einer fremden Familie zu wohnen, das verging aber und ich fühlte mich schnell wohl. Es dauerte nur ein paar Tage, mich an das Englisch reden zu gewöhnen und ich begann in Englisch zu träumen. Ich kam schnell in Kontakt mit Amerikanern in meinem Alter und konnte Freundschaften knüpfen. Die High School machte mir auch viel Spass. Die Lehrer und Schüler nahmen Rücksicht auf uns drei Austauschschüler. Meine Schule war für mich mit ungefähr 300 Schüler sehr klein, was mich manchmal störte, aber im Ganzen waren wir doch fast wie eine grosse Familie. In der Schule gab es viel zu unternehmen. Da ich Sport mag, habe ich mich für Volleyball, Basketball und Tanzen entschieden. Was mir auffiel war, dass sich die Schüler mit der Schule identifiziert, wir hatten Schulfarben „lila und weiss“ und einen Kampfruf für Sport: „Warrenton Warriors“. Es gab Bälle wie „Homecoming“ und „Prom“.
Nach 3 Monaten bekam ich Probleme mit meiner Gastfamilie. Ich habe zwar immer im Haushalt geholfen, aber die mir dann teilweise schriftlich zugeteilten Aufgaben nahmen von Tag zu Tag zu. Dies gipfelte in der Ablehnung eines Bekannten, mit dem ich mich angefreundet hatte und meine Gasteltern dies unterbinden wollten. Sie haben angefangen, mir nicht mehr zu trauen und mich ständig kontrolliert. Sie haben mir grundlos Ausgehverbot erteilt. Wir hatten nur noch Stress miteinander und ich habe einen Monat später kurz vor Weihnachten die Familie gewechselt. Meine Betreuerin, Gina Clark, hat sich sehr für mich eingesetzt, ich bin zu ihrer Familie gezogen, wo ich liebevoll aufgenommen wurde. Sie hatten schon Erfahrungen mit Austauschschülern, und hätten gerne ein Mädchen gehabt. Meine Gastbrüder waren auch sehr lieb zu mir und meine Gasteltern nannte ich „Mom“ und „Dad“.
Ich habe meinen Aufenthalt trotz einigen Höhen und Tiefen sehr genossen und habe viel daraus gelernt. Obwohl meine Vorstellungen über Amerika ein bisschen anders waren, haben sich doch meine amerikanischen Träume erfüllt. Ich habe wie eine Amerikanerin gelebt, und ihre Kultur kennen gelernt. Da ich am Meer wohnte konnte ich Surfen, bin mit meinen Gasteltern nach Portland und Seattle gefahren und konnte Weihnachten mit Freunden und meiner Gastfamilie zum Snowboard- und Skifahren nach „Mountain Hood“ fahren. Meine Englischkenntnisse haben sich natürlich sehr verbessert. Ich bereue nicht, ein Jahr in Amerika gewesen zu sein und würde es jedem weiter empfehlen. Ich lernte viel über mich selbst und habe mich in dem Jahr weiter entwickelt.
Anne
| Anne vor dem Prom, beim Fotoshooting und in Seattle |
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| Weitere Informationen zum High School-Programm: | |
| Ian Cryer | High School-Programm |
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Ian Cryer Tel +41 44 251 58 25 |