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Jeder, der bei Abflug zwischen 15 und 18 Jahre alt ist, ein Gymnasium, oder die Sekundarschule (alle Typen) besucht und mindestens durchschnittliche Noten in den letzten drei Schuljahren vorweisen kann. Die Idee, ins Ausland zu gehen, sollte von jedem Schüler selbst kommen und nicht etwa Wunsch der Eltern sein. Man sollte selbstständig, motiviert und flexibel sein und sich in neuer, ungewohnter Umgebung anpassen können.
Die Schüler sollten mindestens drei Jahre Englischunterricht absolviert haben und durchschnittliche Schulnoten in allen Fächern vorweisen können.
Die Schüler sollten mindestens genügende Schulnoten haben. Bei LSI entscheidet aber auch der Gesamteindruck, den wir von Ihnen gewinnen. Nicht wir, sondern die zukünftige Schule im Ausland verlangt die Noten. Auf die Schulnoten allein kommt es uns aber nicht an. Es ist wichtig, dass die Schüler motiviert sind und die Unterstützung der Eltern haben. Ausserdem sollten die Schüler aufgeschlossen, flexibel und tolerant sein.
Die Höhe des Taschengeldes besprechen die Schüler am besten mit Ihren Eltern. Wir empfehlen für alle Länder einen monatlichen Taschengeldbetrag von ca. CHF 300 und für Internatsschüler ca. CHF 180,–.
Wie auch hier in der Schweiz gibt es in den meisten Ländern ein Schuljahr, das in zwei Schulhalbjahre geteilt ist. Deshalb können die Schüler für ein Schuljahr oder ein Schulhalbjahr in das Land Ihrer Wahl gehen, das sind in der Regel 10 bzw. 5 Monate. Nach England und Irland können Schüler in der Regel auch für 3 Monate gehen, da das Schuljahr dort in 3 jeweils 3 Monate dauernde Abschnitte (sog. Terms) eingeteilt ist.
Die Schüler haben die Wahl zwischen öffentlichen Schulen (Public Schools), Privatschulen (Private Schools) und Internaten (Boarding Schools).
Der Besuch einer privaten Schule bietet sich insbesondere für die Schüler an, die bestimmte Fächer (z. B. Französisch oder Latein) unbedingt weiter absolvieren möchten oder auf die Lieblingssportart (z. B. Tennis oder Schwimmen) nicht verzichten wollen. Ausserdem ist das Schulniveau der privaten Schulen in der Regel höher als das der öffentlichen Schulen, was einige Schüler oder Eltern dazu bewegt, eine private Schule zu wählen. Der Besuch einer Privatschule ist jedoch nicht kostenlos; es wird Schulgeld verlangt, das von Schule zu Schule unterschiedlich ist. Wer eine private Schule besuchen möchte, weiss dafür bereits von Anfang an, wo genau er hinkommen wird.
In der Bewerbung geben die Schüler die gewünschte Dauer Ihres Schulaufenthaltes an. Die Starttermine für das High School Programm befinden sich im Preisteil des jeweiligen Ziellandes. Anmeldeschluss für das High School Programm in den USA ist für die Teilnahme ab Januar ist jeweils der 1. September des Vorjahres und für die Teilnahme ab August/September der 1. April des selben Jahres, da die Programme langfristiger, intensiver und sorgfältiger Vorbereitung aller Beteiligten bedürfen. Für das High School Programm in den übrigen Ländern ist je nach Platzverfügbarkeit auch eine spätere Bewerbung möglich.
Gerne können die Schüler eine Gastfamilie bzw. Schule selbst mit in das High School Programm einbringen. Wir benötigen nur die genaue Anschrift der Familie bzw. Schule, und werden dann durch unsere ausländische Partnerorganisation prüfen lassen, ob die Schüler sowohl in dieser Familie als auch in der entsprechenden Schule aufgenommen werden können und ob es in der Nähe einen örtlichen Betreuer unserer Partnerorganisation gibt.
Alle aktuellen Informationen zur Visabeantragung und erforderlichen Visaanträge erhalten die Schüler automatisch von uns. Die Visaanträge müssen von den Schülern ausgefüllt und bei der zuständigen Botschaft eingereicht werden bzw. zum persönlichen Interview-Termin mitgebracht werden (gilt für die USA). Die Kosten für die Visabeantragung sind nicht im Preis enthalten. Für England und Irland benötigen Schweizer Bürger und EU-Bürger kein Visum.
Die Betreuung unserer Schüler ist ein wichtiger Bestandteil des LSI High School Programms. Im Gastland hat jeder Teilnehmer einen örtlichen Betreuer, engagierte Ansprechpartner, die beim Eingewöhnungsprozess in der Gastfamilie und an der Schule mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Durch die Teilnahme an dem akademischen High School Programm ist der Teilnehmer im jeweiligen Aufenthaltsland schulpflichtig, d.h.: Er muss regelmässig und pünktlich die High School besuchen, alle Klassen- und Hausaufgaben müssen gewissenhaft und ordentlich ausgeführt werden und es muss ein Leistungsstand von mind. der Note „C“ in jedem Unterrichtsfach erreicht werden.
Zum Erwerb des Diploms ist eine Mindestanzahl sogenannter „Credits“ nachzuweisen. Das ist eine Addition der Punkte, die in Verbindung mit in den Jahrgangsstufen 9–12 belegten Kursen erworben werden. Soweit ein Kurs, der über ein volles Schuljahr geht, erfolgreich abgeschlossen wird, gibt es dafür einen Punkt. Gastschüler müssen die gleichen Pflichtfächer belegen wie ihre Schulkameraden. Da unsere Teilnehmer maximal ein Schuljahr im Ausland verbringen, kann der Abschluss nur gemacht werden, wenn die Leistungen der Klassenstufen 9 und 10 (eventuell auch noch 11) angerechnet werden. Wir können nicht garantieren, dass die Schüler die Möglichkeit haben, den Schulabschluss zu machen: Diese Entscheidung hängt ganz alleine von der High School und ggf. der Partnerorganisation ab und kann von uns nicht beeinflusst werden.
Zum Erwerb des Führerscheins (nur noch in wenigen Bundestaaten möglich) ist folgendes zu beachten:
- Der Schüler ist mindestens 16 Jahre alt
- Der Schüler bleibt für ein ganzes Schuljahr in den USA
- Die Eltern sowie die Partnerorganisation in den USA erklären sich schriftlich damit einverstanden, dass der Schüler am Fahrunterricht teilnehmen darf
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann ein Schüler den Führerschein an der High School erwerben, sofern er dort angeboten wird und der Kurs nicht schon ausgebucht ist. Es kann ggf. aber auch eine private Fahrschule besucht werden. Nach bestandener Prüfung ist das Lenken von Fahrzeugen einschliesslich Motorrädern für den Rest des USA-Aufenthaltes verboten. Dies beruht auf versicherungstechnischen Aspekten. Sollte der Führerschein die erste Priorität sein, sollte das Vorhaben in die USA zu gehen noch einmal überdacht werden.