Das Europäischen Sprachen-Portfolio

Das europäische Sprachenportfolio wurde zwischen 1998 und 2000 von der Language Policy Division des europäischen Rates entwickelt und getestet. Auf europäischer Ebene startete das Projekt im europäischen Jahr der Sprache, um die Entwicklung der Mehrsprachigkeit und die Verständigung zwischen den europäischen Kulturen zu fördern.

Was ist das Europäischen Sprachen-Portfolio?

Es handelt sich um ein Dokument, welches denjenigen, welche eine Sprache lernen oder gelernt haben, ermöglicht, über die innerhalb oder ausserhalb einer Schule erworbnen Kenntnisse Buch zu führen und über die gesammelten Sprachlern- und Kulturerlebnisse zu reflektieren.
Das Sprachen-Portfolio enthält einen Sprachen-Pass, welcher vom Eigentümer auf aktuellem Stand gehalten wird. Im Pass findet sich ein Schema, in welchem nach generellen, europaweit akzeptierten Kriterien die Sprachkompetenzen beschrieben werden können. Ferner dient der Sprachen-Pass als Ergänzung zu erworbenen Sprachzertifikaten. Zusätzlich enthält dieses Dokument eine detaillierte Sprachenbiographie, welche die Erfahrungen des Eigentümers in den jeweiligen Sprachen festhält und diesem hilft, seinen Fortschritt zu analysieren und den Erwerb weiterer Kenntnisse zu planen. Schliesslich gibt es noch ein Dossier, in welchem Beispiele persönlicher Arbeiten zur Illustration der eigenen Sprachkompetenz angeführt werden können.

Ziel und Zweck des Europäischen Sprachen-Portfolios:

Das Europäische Sprachenportfolio verfolgt zwei Hauptziele:
a) Lernende zu motivieren und ihre Bemühungen, ihre Sprachkenntnisse auf allen Stufen auszuweiten und zu vertiefen, zu würdigen.
b) Die Dokumentation der erworbenen sprachlichen und kulturellen Fähigkeiten. (Diese kann beispielsweise bei der Arbeitssuche im In- und Ausland oder beim Erwerb höherer Sprachkenntnisse beigezogen werden.

Wo ist das Europäische Sprachen-Portfolio erhältlich?

Das europäische Sprachenportfolio ist am Empfang im 2. Stock erhältlich und kostet CHF 10.-.
Ferner ist es erhältlich bei EAQUALS und www.sprachenportfolio.ch, sowie www.coe.int